Hundesalon eröffnen | Schritt für Schritt zum tierisch guten Business

Hundesalon eröffnen | Schritt für Schritt zum tierisch guten Business

Der Hund ist des Deutschen liebstes Haustier. Der „Partner mit der kalten Schnauze“ wird nicht nur innig geliebt, sondern von den meisten Besitzern auch mit viel Hingabe gehegt und gepflegt. Eine Branche, die hiervon maßgeblich profitiert, ist die der Hundefriseure. Falls auch Sie mit dem Gedanken spielen, einen Hundesalon zu eröffnen, dann kann sich das als durchaus lukratives Business herausstellen. Die Zeiten, in denen die Vierbeiner nur als Wachhunde gehalten wurden und im Zwinger schlafen mussten, sind nämlich längst vorbei. Für den besten Freund des Menschen werden mittlerweile jährlich mehrere Milliarden Euro ausgegeben – unter anderen auch für den regelmäßigen Besuch im Hundesalon.

Die Auswahl der richtigen Ausbildungsmaßnahme

Die wahrscheinlich wichtigste Information gleich vorweg: Nur weil Sie in der Lage sind, einem Menschen die Haare zu schneiden, sind Sie nicht automatisch befähigt, das gleiche auch bei Vierbeinern zu machen.

Hunde sind extrem anspruchsvolle und vor allen Dingen individuelle Kunden in Ihrem zukünftigen Salon. Jede Rasse und letztlich jeder Hund bringt ihre beziehungsweise seine Eigenarten mit, die Ihnen als Hundefriseur bestens bekannt sein müssen.

Wer einen Hundesalon eröffnen und bestens auf die Herausforderungen vorbereitet sein will, sollte im Vorfeld auf jeden Fall eine Weiterbildung beziehungsweise Umschulung zum Hundefriseur besuchen. Das Angebot ist mittlerweile riesig und dementsprechend will die Wahl des richtigen Kurses gut durchdacht werden.

Wenn Sie einen Hundesalon eröffnen, sollten Sie sich auf ganz unterschiedliche Hunde einstellen können.

Weiterbildungen zum Hundefriseur unterscheiden sich vor allem im Hinblick auf die Inhalte, die Qualität und nicht zuletzt natürlich auch die Kosten voneinander. Um das richtige Angebot für Sie zu finden, ist es wichtig, sich viel Zeit für die Auswahl zu nehmen. Überlegen Sie sich im Vorfeld außerdem auch, welche Ausrichtung oder Spezialisierung Ihr Hundesalon haben soll. Viele angehende Hundefriseure entscheiden sich beispielsweise gleich am Anfang, nur kleine oder große Tiere zu frisieren. Auch die Spezialisierung auf eine bestimmte Rasse kann durchaus sinnvoll sein, da Sie sich dann ein umfassendes Expertenwissen aneignen können. Vor allem Halter, die mit ihren Tieren auf Messen und Hundeschauen fahren, werden sehr daran interessiert sein, dass ihre Schützlinge von wahren Meistern frisiert werden.

Wichtig zu wissen: Der Beruf des Hundefriseurs ist in Deutschland nicht geschützt. Das bedeutet, dass grundsätzlich jeder als solcher arbeiten und einen Hundesalon eröffnen kann. Für Sie bedeutet das natürlich, dass eine entsprechende Aus- oder Weiterbildung keine Pflicht ist. Auf der anderen Seite bringt der fehlende Schutz einer Berufsbezeichnung jedoch auch immer viele schwarze Schafe mit sich, die dafür sorgen, dass die Branche hin und wieder in ein schlechtes Licht gerückt wird.

Indem Sie sich bewusst für eine fachliche Ausbildung entscheiden, erhalten Sie einen wichtigen Vorteil. Ihre Kunden können sich nämlich aufgrund der Zertifikate und Nachweise sicher sein, dass Sie etwas von Ihrem Handwerk verstehen. Es entsteht schon nach recht kurzer Zeit ein vertrauensvolles Verhältnis, das wichtig ist, um Kunden langfristig an sich zu binden.

Geschäftsidee so konkret wie möglich festhalten

Einen Hundesalon eröffnen klingt im ersten Moment nicht sonderlich herausfordernd. Setzt man sich jedoch intensiver mit der Thematik auseinander, wird schnell klar, dass die Geschäftsidee einiges von Ihnen abverlangen wird.

Um auch wirklich allen anstehenden Herausforderungen gewachsen und bestens auf Ihr Business vorbereitet zu sein, sollten Sie sich im Vorfeld die Zeit nehmen, alle Aspekte so genau wie möglich festzuhalten.

Geschäftsidee so konkret wie möglich festhalten

Ein detaillierter Businessplan eignet sich hierfür genauso wie eine kreative Mindmap oder ein umfassendes Handout, das Sie für Ihre persönlichen Unterlagen erstellen. Oder mit anderen Worten: Es ist ganz allein Ihnen überlassen, wie Sie Ihre Geschäftsidee festhalten. Wichtig ist nur, dass Sie am Ende ein Dokument in den Händen halten, mit dem Sie arbeiten können und das Ihnen immer dann eine Hilfe ist, wenn Sie vor einer folgenschweren Entscheidung stehen und/oder nicht weiterwissen.

Die Wahl des Standortes

Wenn Sie einen Hundesalon eröffnen wollen, haben Sie grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

  • entweder Sie eröffnen einen stationären Salon, in den Ihre Kunden mit ihren Hunden kommen
  • oder Sie sind als mobiler Hundefriseur unterwegs

Die meisten Hundefriseure entscheiden sich für eine Mischung aus beiden Optionen, um dadurch möglichst viele Kunden anzusprechen. Keine schlechte Idee, doch sollte Ihnen dabei immer bewusst sein, dass dieses Geschäftsmodell einiges von Ihnen abverlangen wird.

Wer sich stattdessen nur auf das stationäre Geschäft konzentrieren will und dafür nach Räumlichkeiten für den Hundesalon sucht, der sollte bedenken, dass es hierbei ein paar Aspekte zu beachten gilt:

  • Ist der Hundesalon gut mit Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar?
  • Verfügt der Hundesalon über mehrere Parkplätze?
  • Bieten die Räumlichkeiten genügend Platz für alle Ihre Arbeitsutensilien?
  • Ist der Salon hell und freundlich?
  • In wie viel Kilometern Entfernung befindet sich der nächste Hundesalon?

Die gute Nachricht: Als Hundefriseur müssen Sie sich nicht zwangsläufig im innerstädtischen Bereich niederlassen. Auch auf dem Land haben Sie gute Chancen, Fuß zu fassen – denn auch hier leben viele Ihrer Kunden.

Cleveres Marketing für Ihren Hundesalon

Aller Anfang muss nicht schwer sein. Wenn Sie sich von Beginn an über zahlreiche Kunden freuen wollen, sollten Sie sich schon in der Gründungsphase Gedanken über Ihr Marketing machen.

Cleveres Marketing für Ihren Hundesalon

Mit cleveren Maßnahmen und sinnvoll eingesetztem Budget werden Sie schon vor Eröffnung Ihres Hundesalons für Aufsehen sorgen und somit die Neugier der potentiellen Kunden wecken. Das Thema Hunde-Styling kann im Hinblick auf Marketing als ziemlich ertragreich eingeschätzt werden. Da die kaltschnäuzigen Vierbeiner stets im Fokus stehen werden, sollte es nicht schwer sein, sympathische Aktionen und Kampagnen zu starten. Auch an passenden Fotos (beispielsweise Vorher-/Nachher-Vergleiche Ihrer tierischen Kunden) dürfte es nie mangeln.

Das klassische Marketing hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Während diverse analoge Kanäle, beispielsweise Zeitungsannoncen und Radiowerbung, immer weiter in den Hintergrund rücken, verschiebt sich das Interesse mehr und mehr auf die digitale Welt. Social Media, Blogs und ähnliche Kanäle bieten Ihnen nahezu unendlich viele (oftmals kostenfreie) Möglichkeiten, Ihr Business zu präsentieren und in die Wahrnehmung Ihrer Wunsch-Kunden zu rücken.

Wichtig ist hierbei, dass Sie Ihren eigenen Kurs wählen und nicht einfach nur das imitieren, was andere machen. Kreativität ist im Online-Marketing oberster Trumpf. Falls Sie merken, dass Ihnen die eigenen Ideen fehlen oder Sie nicht wissen, wie Sie sie umsetzen sollen, ist es überaus sinnvoll, sich professionelle Hilfe in Form einer Werbeagentur ins Boot zu holen.

Bilder: www.pixabay.com

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