Hundeschule eröffnen | Ein Traumjob für viele Tierliebhaber

Hundeschule eröffnen | Ein Traumjob für viele Tierliebhaber

Das Lieblingstier des Deutschen ist nach wie vor der Hund. Kein anderer Vierbeiner schafft es so oft, die Herzen der Menschen zu erobern wie der Freund mit der kalten Schnauze. Die Liebe zum Hund ist hierzulande so allgegenwärtig, dass sie einem in den unterschiedlichsten Bereichen begegnet. Halter gehen mit ihren Hunden nicht nur zum Friseur und in die Hundepension, sondern auch zum Erziehungsunterricht. Hundeschulen erfreuen sich landauf, landab größter Beliebtheit – und das nicht ohne Grund. Denn nahezu jeder Hundebesitzer erkennt früher oder später, dass es beim eigenen Haustier noch Optimierungsbedarf gibt. Wenn Sie eine Hundeschule eröffnen wollen, dann dürfen Sie sich schon jetzt auf gute Ausgangsbedingungen freuen. Es gibt aber auch noch einiges mehr zu beachten.

Muss man eine Ausbildung zum Hundetrainer machen?

Wer eine Hundeschule eröffnen möchte und sich auf die Suche nach Informationen zu geforderten Qualifikationen macht, wird schnell bemerken, dass es in Deutschland keine einheitliche Ausbildung für diesen Beruf gibt. Grundsätzlich kann hier jeder, der will, als Hundetrainer arbeiten und eine Hundeschule eröffnen.

Mittlerweile gibt es allerdings auch eine Zertifizierung zum Hundetrainer, die in ganz Deutschland anerkannt wird. Das Angebot wird von der Industrie- und Handelskammer zur Verfügung gestellt. Auch wenn sie keine Pflicht ist, wenn Sie eine Hundeschule eröffnen wollen, sei Ihnen die Zertifizierung an dieser Stelle ans Herz gelegt. Ihre zukünftigen Kunden werden es zu schätzen wissen, wenn Sie Ihre Qualifikation nachweisen können.

Der Hund blickt zu seinem Herrchen auf.

Eine Anforderung an angehende Hundetrainer, die von Bundesland zu Bundesland variiert, ist die Sachkunde im Bereich Tierschutz. Wenn Sie eine Hundeschule eröffnen wollen, müssen Sie nachweisen können, dass Sie sich mit dem artgerechten Umgang mit Hunden auskennen. In welchem Umfang dies nachgewiesen werden muss, hängt stark davon ab, in welchem Bundesland Sie Ihre Hundeschule eröffnen. In diesem Fall ist eine individuelle Recherche notwendig.

Eine Hundeschule eröffnen heißt nicht nur, mit Hunden zu arbeiten

Viele Menschen, die von einer eigenen Hundeschule träumen, begehen gleich zu Beginn einen (Denk-)Fehler. In ihrem Kopf malen sie sich aus, wie sie von früh bis spät mit Hunden trainieren und den ganzen Tag mit den Vierbeinern an der frischen Luft verbringen. Dieses Bild entspricht in mehrerlei Hinsicht nicht der Realität.

Zum einen muss gesagt werden, dass eine Hundeschule auch jede Menge administrative und organisatorische Aufgaben mit sich bringt. Sie werden also immer auch genügend Zeit für die unliebsame Schreibtischarbeit einplanen müssen. Wie Sie diese so gut wie möglich minimieren können, erfahren Sie weiter unten im Beitrag.

Eine Hundeschule führen, bedeutet auch Papierkram zu erledigen.

Zum anderen bringt jeder Hund auch immer mindestens ein Herrchen oder Frauchen mit sich, was wiederum bedeutet, dass Sie auch viel mit Menschen zusammenarbeiten werden. Diese können – je nach Typ – auch gern mal zu einer echten Herausforderung werden. Stellen Sie sich darauf ein, dass es immer Leute gibt, die es besser wissen, Ihre Arbeit in Frage stellen und der Meinung sind, dass der Hund nicht optimal gefördert wird. Glücklicherweise handelt es sich hierbei jedoch meist um die Ausnahme. Die meisten Hundehalter werden Ihnen wohlgesonnen sein und Ihre Arbeit nicht hinterfragen.

Den richtigen Standort für die Hundeschule finden

Jeder, der schon einmal in einer Hundeschule war oder auch nur an einer vorbeigefahren oder -gelaufen ist, weiß, dass es sich hierbei nicht um ein Gebäude, sondern viel mehr eine große Rasenfläche mit verschiedenen Trainingselementen handelt. Wenn Sie eine Hundeschule eröffnen wollen, sollten Sie sich daher so früh wie möglich Gedanken darüber machen, wo der perfekte Standort mit ausreichend Platz für Ihr Business ist.

Grundsätzlich siedeln sich Hundeschulen vor allem am Stadtrand und in ländlichen Gebieten an. Das liegt in erster Linie natürlich daran, dass die Flächen hier weitaus günstiger sind als im innerstädtischen Gebiet. Hinzu kommt außerdem auch, dass der ganze Trubel, die Hektik und der Lärm im Stadtzentrum alles andere als förderlich sind, wenn man einen Hund trainieren möchte. Für diese Aufgabe sind Ruhe und eine entspannte Atmosphäre notwendig. Bedenken Sie das unbedingt, wenn Sie sich auf die Suche nach einer geeigneten Fläche für Ihre Hundeschule machen.

Ansonsten ist noch wichtig, dass Sie folgendes bei der Auswahl des Standortes für Ihre Hundeschule bedenken:

  • gute Verkehrsanbindung (bestenfalls auch mit einer Bus-, Straßenbahn- und/oder Zughaltestelle in der Nähe
  • ausreichend Parkplätze
  • Sicherheitsmaßnahmen (zum Beispiel vollständige Umzäunung des Platzes)

An der Leine zu laufen, muss ein Hund auch erst lernen.

Mit einem umfangreichen Konzept zum Erfolg

Natürlich können Sie einfach eine Hundeschule eröffnen und drauf los trainieren. Sie können sich aber auch im Vorfeld die Zeit nehmen, um intensiv über Ihr Vorhaben und die konkrete Umsetzung nachzudenken. Eine Hundeschule ist stets nur so gut wie Ihr Konzept. Fragen Sie sich also zu Beginn unter anderem:

  • Welche Trainingsmethoden wollen Sie anbieten?
  • Wollen Sie sich vielleicht auf spezielle Rassen / Größen spezialisieren?
  • Welches Zusatzangebot wollen Sie anbieten?

Je detaillierter Sie sich Gedanken über Ihr Business machen, desto leichter wird es Ihnen fallen, dieses in der Praxis umzusetzen. Bedenken Sie, dass die Zeit, die Sie hierfür opfern, eine gute Investition in die Zukunft Ihrer Hundeschule ist.

Outsourcing: Unliebsame Aufgaben einfach auslagern

Wer vorhat, eine Hundeschule zu eröffnen, will seine Zeit natürlich in erster Linie damit verbringen, Hunde zu trainieren. Doch was ist mit der Kundenbetreuung? Dem Marketing? Dem Erstellen von Grafik- und Bildmaterial? Der Pflege der Webseite? Es gibt unzählige Aufgabenfelder, die zwar lästig sind, aber dennoch stets beachtet werden müssen. Auch als Hundetrainer können Sie sie nicht einfach missachten.

Auch eine Hundeschule benötigt Marketing.

Ignorieren ist zwar keine Möglichkeit, dafür aber Auslagern. Das sogenannte Outsourcing ist gerade extrem auf dem Vormarsch und in nahezu jeder Branche präsent. Hinter dem Begriff verbirgt sich nichts anderes als das Übergeben spezieller (unliebsamer) Aufgaben an externe Anbieter, zum Beispiel Freelancer oder Agenturen.

Das hat den entscheidenden Vorteil, dass Sie sich weiterhin auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können und das Wesentliche – nämlich die Arbeit mit den Tieren – nicht aus den Augen verlieren. Der Nachteil vom Outsourcing ist natürlich, dass Sie immer ein Stück Verantwortung aus der Hand geben. Das fällt vielen Menschen schwer, kann aber auch Schritt für Schritt erlernt werden. Am Ende ist es wichtig, dass Sie ein gutes Gefühl haben und sich sicher sein können, dass Sie das richtige für Ihr Business getan haben.

Bilder: www.pixabay.com

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