Der Weg in die Selbstständigkeit

Der Weg in die Selbstständigkeit.

Der Weg in die Selbstständigkeit: Worauf Sie alles achten müssen

Der Weg in die Selbstständigkeit ist aufregend, herausfordernd und individuell. Natürlich gibt es gewisse Schritte, die jeder Existenzgründer gehen muss, doch ist es immer wichtig, eigene Entscheidungen zu treffen und die Herangehensweise zu wählen, die am besten zu einem passt. Denn: Selbstständigkeit ist nicht gleich Selbstständigkeit. Nicht jeder muss mit einem zukunftsweisenden Produkt oder einer völlig verrückten Geschäftsidee an den Start gehen. Es besteht durchaus auch die Möglichkeit, sich mit einem klassischen Handwerk selbstständig zu machen oder ein Online Business zu gründen. Worauf Sie trotz all der verschiedenen Möglichkeiten  auf Ihrem Weg in die Selbstständigkeit achten müssen, verrät Ihnen dieser Beitrag.

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Unsere Firma "Ihr Brötchenbursche" bietet Interessenten eine Partnerschaft an. Unser Brötchendienst bringt privaten Haushalten Brötchen an die Haustüren. 

Wir begleiten Sie von Anfang an auf den Weg in die Selbstständigkeit. Wenn Sie weitere Informationen zu unserem Konzept wünschen, dann füllen Sie hier das Kontaktformular aus. 

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Das Wichtigste: Die Geschäftsidee

Ehe Sie sich den Kopf über eine Geschäftsform zerbrechen und das zuständige Gewerbeamt recherchieren, ehe Sie verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten vergleichen und eine Crowdfunding-Kampagne konzipieren, ehe Sie Geschäftspartner und Mitarbeiter suchen, müssen Sie sich zunächst einmal intensive Gedanken zu Ihrer Geschäftsidee machen. Mit anderen Worten: Womit wollen Sie gründen? Was soll der „Inhalt“ von Ihrem Business sein?

Der Weg in die Selbstständigkeit - die Mitarbeiterin hängt die Brötchen an die Haustür.

Viele Gründer machen den Fehler, gleich zu Beginn übers Ziel hinauszuschießen. Sie haben einen Geistesblitz, der im Kopf ganz gut und erfolgversprechend klingt, und stürzen sich direkt in die Selbstständigkeit. Dieses impulsive Vorgehen kann durchaus der Beginn einer großartigen Karriere sein, ist in den meisten Fällen jedoch ein Schuss in den Ofen.

Wenn Sie Ihren Weg in die Selbstständigkeit von Beginn an ebnen und nichts dem Zufall überlassen wollen, ist es das A und O, sich genau zu überlegen, wie Ihre Geschäftsidee im Detail aussieht.

  • Was wollen Sie verkaufen?
  • Wen wollen Sie mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung erreichen?
  • Was unterscheidet Sie von der Konkurrenz (Was ist Ihr USP)?
  • Wollen Sie eine Marktnische besetzen oder in den Massenmarkt einsteigen?

Es sind Fragen wie diese, die sich jeder Existenzgründer am Anfang stellen sollte – um sich mit der eigenen Geschäftsidee anzufreunden und um ein Gespür für zukünftige Herausforderungen zu bekommen. Gerade die Konkurrenz wird zu Beginn gern unterschätzt oder auch völlig ignoriert. Es ist vielleicht ambitioniert, zu denken, dass alle nur auf Sie und Ihre Geschäftsidee gewartet haben, doch sieht die Realität meist ganz anders aus.

Hinweis: Die Frage nach der Notwendigkeit eines Businessplans am Start von Ihrem Weg in die Selbstständigkeit polarisiert stark. Das eine Lager spricht sich nach wie für für diese etwas in die Jahre gekommene Praktik aus und appelliert an die detailreiche (jedoch auch nur theoretische) Planung der ersten Geschäftsjahre. Das andere hingegen kritisiert, dass es sich hierbei um pure Zeitverschwendung handelt, da niemand genau vorhersehen kann, wie sich eine Geschäftsidee am Markt entwickelt. Für diese Skeptiker gilt: Einfach ausprobieren und abwarten, wohin die Reise gehen wird. Wichtig zu wissen ist, dass Sie in manchen Situationen unbedingt einen Businessplan vorlegen müssen, beispielsweise wenn Sie einen Gründerzuschuss beantragen.

Der Weg in die Selbstständigkeit - der Fahrer holt die Tüten aus dem Auto.

Gewerbe oder Freiberuflichkeit?

Ist die Suche nach einer tollen Geschäftsidee letztlich abgeschlossen, sollten Sie sich als nächstes unbedingt fragen, ob Sie damit die Kriterien von einem Gewerbe erfüllen oder doch vielleicht als Freiberufler eingestuft werden. In den meisten Fällen werden Sie ein Gewerbe anmelden müssen. Freiberufler sind recht rar in der Gründerszene. Dennoch ist es manchmal gar nicht so einfach, A von B zu unterscheiden. In Zeiten, in denen immer neue Tätigkeitsfelder auftauchen und verschiedene Branchen miteinander vermischt werden, kann es durchaus passieren, dass eine klare Abgrenzung gar nicht einmal so einfach ist. Im Zweifelsfrei ist es immer ratsam, seinen Steuerberater um Hilfe zu bitten. Auch besonders freundliche Mitarbeiter beim Finanzamt sind mitunter bereit, Ihnen eine Auskunft zu geben. Generell erkennt man die sogenannten freien Berufe an diesen Eigenschaften der Tätigkeiten:

  • wissenschaftlich
  • künstlerisch
  • schriftstellerisch
  • unterrichtend
  • erzieherisch

Grundsätzlich besteht Anlass zur Freude, wenn man ein Kriterium der freien Berufe erfüllt. Hieraus ergeben sich nämlich zwei entscheidende Vorteile:

  • Sie müssen eine vereinfachte Buchhaltung führen
  • Sie müssen keine Gewerbesteuer zahlen

Der Weg in die Selbstständigkeit mit Franchise oder Partnersystem

Für viele ist die Entscheidung weg vom sicheren Angestelltenverhältnis und hin zum Abenteuer Existenzgründung eine sehr schwere. Die Angst vor dem Scheitern und der finanziellen Unsicherheit ist riesig und hält viele davon ab, den entscheidenden Schritt zu gehen. Wer das Gefühl hat, der Herausforderung noch nicht vollständig gewachsen zu sein und gern professionelle Hilfe in Anspruch nehmen will, hat viele verschiedene Möglichkeiten. Zum einen wären da natürlich die Agentur für Arbeit, die Existenzgründer stets auf Ihrem Weg in die Selbstständigkeit unterstützt. Zum anderen gibt es aber auch zahlreiche spezialisierte Einrichtungen und Institutionen, die Ihnen als Ansprechpartner helfen. Grundsätzlich muss niemand den Weg in die Selbstständigkeit allein gehen. Jeder hat die Chance auf Unterstützung – und sei es nur in Form von hilfreichen Ratschlägen.

Noch mehr Hilfe bei der Existenzgründung erhalten Sie, wenn Sie sich für ein Franchise-Unternehmen oder ein Partner-System entscheiden. Beide Varianten haben viel gemeinsam, weisen aber auch einen ganz entscheidenden Unterschied auf.

Generell liegt der große Vorteil von Franchising und Partnersystemen darin, dass Sie eine Geschäftsidee umsetzen können, die es bereits gibt und die umfangreich in der Praxis erprobt sowie optimiert wurde. Die Auswahl der möglichen Ideen reicht von bekannten Gastro-Konzepten über Fitness-Angebote bis hin zu Unternehmen in der Gesundheits- und Kosmetikbranche. Neben der Geschäftsidee profitieren Sie auch von weiteren Unterstützungen, beispielsweise in Form von:

  • fachlichem und direktem Feedback
  • Austausch mit der Zentrale und anderen Franchise-Nehmern bzw. Partnern
  • technischem Support
  • Bereitstellung von analogen und digitalen Arbeitsmitteln

Der weiter oben bereits angesprochene Unterschied zwischen Franchise und Partnersystem ist folgender: Während Sie bei ersterem immer einen Vertrag unterschreiben und sich damit für X Jahre an den Franchisegeber binden, sind Sie als Teil des Partnersystems zu jeder Zeit völlig frei. Obwohl Sie von allen Vorteilen profitieren, haben Sie jederzeit die Möglichkeit, auszusteigen – beispielsweise um doch ein eigenständiges Business aufzuziehen.

Vollzeit oder nebenberuflich?

Das Credo „Ganz oder gar nicht“ gilt im Fall vom Weg in die Selbstständigkeit übrigens schon lang nicht mehr. Gründer, die neben dem Hauptberuf gründen und ein sogenanntes Side Business führen, sind seit einigen Jahren auf dem Vormarsch und haben die hauptberuflichen Neugründungen zahlenmäßig sogar eingeholt. Der große Vorteil einer nebenberuflichen Tätigkeit ist die finanzielle Absicherung in Form der fortbestehenden Anstellung in einem Unternehmen. Dem gegenüber stehen jedoch auch eine Reihe von Nachteilen – allen voran die Doppelbelastung, die im Laufe der Zeit immer stärker wird.

Der Weg in die Selbstständigkeit - Kunden das Frühstück bringen.

Gewerbe oder Freiberuflichkeit, eigene Idee oder Partnersystem, Vollzeit-Gründer oder nebenberuflich selbstständig – Sie merken: Der eine Weg in die Selbstständigkeit existiert nicht. Sie als Gründer haben zahllose Möglichkeiten, die stets Vor- und Nachteile mit sich bringen. Wichtig ist, dass Sie diese genau kennen und darauf aufbauend einschätzen, welche Entscheidung die beste für Sie und Ihre Geschäftsidee ist. Dann ist der schwierigste Schritt in die Selbstständigkeit gemacht.

Geschäftsideen

 

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